Der richterliche Band des Einhorns war eine Fälschung

Das am Tatort gefundene Juwel gehörte hingegen tatsächlich zum Dolch des Lieblingsscheichs der Ritter. Allerdings hatte die Lieblingsnichte des Lieblingsscheichs ein identisches Exemplar und sie war nirgends mehr zu finden. Ein wenig Nachforschung ergab, dass sie eilig die Stadt verlassen hatte.

Wieder mal war ein Mord aufgeklärt, dafür war der Lieblingskarawanenführer abhandengekommen. Die Zeit bis Informationen darüber, die Informantenkette des Lieblingsscheichs hochgewandert waren, verbrachten die Ritter am Friedhof.

Der Friedhof war ein abgestürztes Kloster. Dort lag angeblich Cobal Avasaris. Auf dem Weg dorthin sah die Gruppe ein Symbol, dass sie in die Wüste geführt hatte. Ein Eingang war mit dem Symbol ihres Skorpions markiert. Leider hatte auch ein Schattenwurm dort Unterschlupf gefunden. Unvorbereitet wagten die Ritter die Auseinandersetzung mit dem borstigen Scheusal nicht.

Das Grab war ergiebiger. Wie erwartet lag kein Drachenskelett darin. Allerdings hatte der schuppige Geselle all seine Erkenntnisse über die Barriere, die den Elfenhof umgab, in einer Sicherungskopie abgelegt. Eine der drei Barrieren konnte jetzt durchbrochen werden.

Am nächsten Tag wurde der Schattenwurm getötet. Die Hoffnung endlich den Skorpionsschlüssel nutzen zu können, wurde bitterlich enttäuscht. In den Trümmern gab es die Säule für den Skorpion. Der passende Raum dazu war aber nur mehr Schutt.

Somit gab es endlich einen guten Grund das Trolloquium im schwarzen Turm zu nutzen. Ohne Lieblingskarawanenführer aber mit dreißig Gartenzwergen im Gepäck wurde zuerst der Seher Sepetep aufgesucht. Er gab einen Bienenschwarm zur Hexensuche und ein Rosenmesser für Elli aus.

Der Bienenschwarm führte tatsächlich zu den drei Hexen. Sie wohnten in einem höchst ungewöhnlichen Avasara oder wohl eher Asaris Tempel – dem Haus der heiligen Nachtruhe. Im Austausch gegen einen unbestimmten Gefallen leisteten sie Hilfestellung das Buch der Djinne zu finden.

Ihre Schädelsonde führte zum schwarzen Turm. Das Gezeter Eldarims über seinen verschwendeten Lebenssaft verstummte rasch, als alle das Massaker vor ihren Augen betrachteten. Unzählige Leichen übersäten den Sand. Die Wächter des Turms waren zerstört. Das Gebäude hatte ein klaffendes Loch. Drinnen fanden die Ritter den Sultan. Augenscheinlich hatte er die Rückweisung seines Kaufangebots als Aufforderung zur Erstürmung ausgelegt.

Nun er war erfolgreich in den Turm gekommen. Er hatte auch das Buch der Djinne. Nur der Djinn, den er kontrollieren wollte, war anderer Meinung. Die Monstrosität tötete den Wesir und konnte – das Buch in seinen Klauen – entkommen. Keiner der Ritter wollte Gedanken darüber verlieren, welchen „Meister“ das Wesen befreien wollte.

Da war schon viel interessanter, dass der tote Sultan ein Familienbild im schwarzen Turm Schwarzbluts hängen hatte. Dazu kam eine zwergische Schatzkarte auf seinem Balg, die eine der Metallseiten des Buchs der Djinne eingebrannt hatte. Die gesammelte Verstandeskraft der anwesenden Ritter ergab, dass sie – richtig gelesen – zum heiligen Blut Dhalims führen musste.

Vor der Reise dahin mussten sie aber noch kurz in den Keller. Der König der Tiefe wollte sie sehen. Nach wie vor wollte er den Dreizack der Tiefe. Diesmal bot er den von Haien zerfressenen und wiederbelebten Kadaver Hakims zum Tausch an. Der Enthusiasmus der Ritter hielt sich in Grenzen, aber das Geheimnis des blauen Fuchses war gelüftet.

Wieder wurde die Zeitreise aufgeschoben. Die nächste Station war das heilige Blut Dhalims. Die Karte führte zu einem Mahaviadhtempel. Frostriesische Symbole warnten davor die eiskalten Mauern zu betreten.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s